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DuMont-Betriebsräte vernetzen sich

9. August 2018, red.

Im Mai gab es die erste DuMont-Betriebsräte-Vollkonferenz: Im Neven-DuMont-Haus in Köln wurde über die künftige Zusammenarbeit der Gremien innerhalb der DuMont Mediengruppe beraten. Das ist eine besondere Herausforderung, denn seit DuMont in unzählige kleine Firmen zerschlagen wurde, existieren viele neue Betriebsräte mit unterschiedlichen Rechten. Insgesamt 35 Betriebsratsgremien soll es unter dem Dach der DuMont-Gruppe geben (Stand April 2018).

Das ist nicht nur für die Beschäftigten und die Betriebsratsmitglieder unerfreulich. Wie man sich denken kann, bindet das auch auf Seite der Geschäftsführungen viel Kraft, vor allem wenn die Gremien ihre Rechte beharrlich nutzen. Um dies künftig zu vereinfachen, soll die Zusammenarbeit von Geschäftsführungen und Betriebsräten in eine Betriebsvereinbarung gegossen werden. So sollen zum Beispiel Betriebsvereinbarungen, die den gesamten Konzern betreffen (Beispiel Compliance-Regeln oder Datenschutz), nur einmal verhandelt werden, ebenso Betriebsvereinbarungen, die mehrere Firmen an einem DuMont-Standort betreffen (Beispiel: Zugangskontrolle im Gebäude). Gebündelt werden auch die Verhandlungen zu Betriebsvereinbarungen, die mehrere Betriebe an verschiedenen Standorten betreffen (Beispiel: spezielle Technik). Dafür gibt es jeweils eigene Ausschüsse, zudem wird ein Ausschuss installiert, der die Themen zwischen Betriebsräten und Geschäftsführungen koordiniert. Zur besseren Koordination und Vernetzung soll darüber hinaus die Vollkonferenz regelmäßig stattfinden.||

 

Ein Beitrag aus JOURNAL 4/18, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im August 2018.

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