MEDIENSZENE NRW

truly Media: Amnesty nutzt Verifikationsplattform von DW und ATC

15. Dezember 2017, DJV-NRW
Truly Media
Truly Media

Die Verifikationsplattform Truly Media, die die Deutsche Welle (DW) zusammen mit der griechischen Athens Technology Center (ATC) entwickelt hat, meldet einen ersten Nutzer im Bereich Menschenrechte: Danach wird Amnesty International (AI) die Plattform demnächst im Regelbetrieb nutzen, nachdem das „Crisis Response Team“ von AI im Testbetrieb positive Erfahrungen gemacht habe. Die Organisation will Truly Media insbesondere zur Verifizierung einsetzen, um Informationen im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen zu verifizieren.

Truly Media unterstützt Medienschaffende und Organisationen der Zivilgesellschaft dabei, digitale Inhalte, insbesondere aus Sozialen Medien, auf ihre Echtheit zu überprüfen – ob Text, Foto oder Video oder auch die Informationsquelle. Dies geschieht teilautomatisiert und vor allem kollaborativ und in Echtzeit. Die Nutzung kann durch Einzelpersonen oder innerhalb von Teams erfolgen, sogar über Redaktions- oder Organisationsgrenzen hinweg. An der Entwicklung der webbasierten Plattform haben Journalisten verschiedener Medien mitgearbeitet – unter anderem Kolleginnen und Kollegen von der DW –, aber auch Vertreter von Menschenrechtsorganisationen.
DW-Intendant Peter Limbourg begrüßte ausdrücklich, dass die neue Plattform Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen kann: Das zeige, dass es einen echten Bedarf für eine solche Plattform gebe.

Die Entwicklung der Verifizierungsplattform Truly Media wurde aus dem Innovation Fund der Google Digital News Initiative gefördert und basiert auf Ergebnissen aus EU-kofinanzierten Forschungsprojekten der DW. Die Entwicklung startete im Juni 2016 und war auf 15 Monate angelegt.
www.truly.media

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Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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