MEDIENSZENE NRW

Journalistische Arbeit darf nicht behindert werden

8. April 2020, red.

Der Deutsche Presserat und seine Trägerorganisationen haben vor einer Behinderung journalistischer Recherchen in der Corona-Krise gewarnt. Gerade jetzt sei journalistische Arbeit dringend erforderlich, erklärten der Presserat, die dju in ver.di, der DJV, der BDZV sowie der VDZ. Sie empfahlen Journalistinnen und Journalisten, sich bei Recherchen vor Ort stets eindeutig als Berufsangehörige zu identifizieren. „Der bundeseinheitliche Presseausweis gilt dafür auf jeden Fall als hinreichendes Dokument“, hieß es.

Seit der Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen durch Bund und Länder wendeten sich viele Reporterinnen und Reportern mit Fragen dazu an den Presserat. „Wir haben in Deutschland zwar keine generelle Ausgangssperre“, erklärte der designierte Sprecher des Presserats, Johannes Endres. „Aber in einigen Bundesländern kann es notwendig werden, dass Journalistinnen und Journalisten sich ausweisen.“ Der bundeseinheitliche Presseausweis ist ein offizieller Nachweis journalistischer Tätigkeit und trägt seit 2018 wieder das Signum der Innenministerkonferenz. „Wir erwarten von den Sicherheits- und Einsatzkräften, dass sie die Kolleginnen und Kollegen unterstützen, die vor Ort recherchieren“, sagte Endres./

Eine Meldung aus JOURNAL 2/20, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im April 2020.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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