MEDIENSZENE NRW

Westfalen-Blatt bleibt im Tarif

15. August 2019,

Das Westfalen-Blatt wird in die neue Gesellschaft WBVZ GmbH & Co.KG überführt, bleibt aber auch nach dem Übergang in der Tarifbindung. Die Geschäftsleitung hat die Beschäftigten darüber informiert, dass es sich um einen Betriebsübergang nach § 613 a Abs. 5 BGB handelt. Bestehen bleibt danach auch der gemeinsame Betriebsrat mit der Westfalen Druck GmbH, sodass die Mandate der bisherigen Betriebsratsmitglieder ebenso weitergelten wie die ausgehandelten Betriebsvereinbarungen. Die neue Gesellschaft tritt dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bei und unterwirft sich dem Flächentarifvertrag.

Auch die betriebliche Altersversorung wird nach Information der Geschäftsleitung weitergeführt. Zuden versichert sie, dass anlässlich des Betriebsübergangs keine personellen Umstrukturierungen geplant seien, auch wenn weiterhin nach Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung gesucht werde.

Der Übergang soll Ende Juli 2019 vollzogen sein. In einem weiteren Schritt wird die WBVZ GmbH & Co.KG nach Informationen der Geschäftsleitung in Westfalen-Blatt Vereinigte Zeitungsverlage GmbH & Co.KG umfirmieren.

Westfalen-Blatt und Westfälische Nachrichten hatten Anfang des Jahres gemeinsam die Westfälische Medien Holding AG) gegründet (siehe Gemeinsame Holding für WN und WB, JOURNAL 1/19), in der die Geschäfte beider Unternehmen – mit Tageszeitungen, Anzeigenblättern, Druckereien, Rundfunksendern und Reisebüros – gebündelt werden. Nach Bekanntwerden dieser Entscheidung stand die Sorge um die Tarifbindung beim Westfalen-Blatt  im Raum. Bei den Westfälischen Nachrichten in Münster werden die meisten Redakteurinnen und Redakteure seit 2015 nicht mehr nach Tarif bezahlt.||

Eine Meldung aus JOURNAL 4/19, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im August 2019.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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