IN EIGENER SACHE

Endlich mobil!

Neuer JOURNAL-Auftritt – eine von sechs Ausgaben künftig nur online
14. Juni 2017, DJV-NRW
Webseite des Journals auf dem Smartphone.
Alles responsiv: Der neue Onlineauftritt des JOURNALs ist für Smartphones und Tablets optimiert. Schriftgrößen und Zeilenbreiten passen sich dem Format des Bildschirms automatisch an.

Eine reine Printstrategie funktioniert längst nicht mehr, das wissen Medienhäuser und andere „Inhalteproduzenten“. Und weil Menschen ihren Informationsbedarf zunehmend per Smartphone oder Tablet stillen, meint „digital“ heute vor allem „mobil“. Über diese Entwicklungen berichtet das JOURNAL oft genug. Aber sie betreffen auch uns selbst. Gemeinsam mit dem RDN-Verlag hat der DJV-NRW nun einen responsiven Onlineauftritt für das JOURNAL bauen lassen, der mit dem Erscheinen dieses Hefts online geht.

Responsive Seiten

Damit Internetseiten auf Smartphonen und Tablets optimal angezeigt werden, müssen sie „responsiv“ programmiert sein. Das heißt, dass sie sich automatisch den Bildschirmgrößen und Seitenverhältnissen verschiedener Mobilgeräte anpassen. Ob groß oder klein, Hoch- oder Querformat – Bilder und Texte werden automatisch so ausgegeben, wie sie der Nutzer am besten aufnehmen kann.

Besonders stolz macht uns, dass wir mit der mobilgerechten JOURNAL-Seite im DJV bundesweit ganz vorne sind. Wobei der DJV-NRW seinem Mitgliedern schon bisher mehr bietet als die meisten Landesverbände: Ein eigenständiges Medienmagazin, das über die Lage der Medienhäuser im eigenen Bundesland berichtet, aber auch die Entwicklungen der Branche und unseres Berufs allgemein beleuchtet, ist nicht selbstverständlich.

Während das Heft in den vergangenen Jahren von Verlag und Landesverband optisch auf dem aktuellen Stand gehalten wurde, kam der Internetauftritt schlechter weg: Auf der allgemeinen Webseite des DJV-NRW waren die Texte eher schwer aufzufinden. Aber die geplante eigene Seite war aus Kostengründen immer wieder hinten runtergefallen. Nun ist es höchste Zeit: Schließlich muss sich das JOURNAL als anzeigenfinanziertes Heft am Markt behaupten – kein leichtes Geschäft bei einem regionalen Fachmagazin.

Verschiedene Lesergruppen

Künftig bekommen die hochwertigen Inhalte aus dem Heft auch im Netz den Auftritt, den sie verdienen. Das kommt der wachsenden Zahl der Mitglieder entgegen, die Informationen und Inhalte vorzugsweise mobil bzw. online abrufen. Aber neben denen gibt es immer noch viele (nicht nur Ältere), die lieber auf Papier als am Bildschirm lesen. Oder die beides haben wollen: Papier für die längeren Texte, Bildschirm für kompakte Infos. Und dann gibt es eben auch Mitglieder, die privat keinen Zugang zum Netz haben oder denen es fremd geblieben ist, Zeitschrifteninhalte im Netz zu konsumieren. Ja, das betrifft tatsächlich die höheren Jahrgänge. Aber die sind uns natürlich ebenso geschätzte Mitglieder wie die Jüngeren. Im übrigen erreichen wir mit dem gedruckten Heft auch den Nachwuchs: Das jeweils aktuelle JOURNAL liegt an Hochschulen sowie an Aus- und Weiterbildungseinrichtungen aus und macht dort auf den DJV-NRW und seine Kompetenzen aufmerksam.

Gemeinsame Investition

Um den Bedürfnissen aller Lesergruppen gerecht zu werden, haben Verlag, Landesvorstand und Redaktion gemeinsam eine Lösung erarbeitet, die uns das Beste aus der analogen und der mobilen Welt ermöglicht: Neben dem gedruckten Heft gibt es nun den passenden Webauftritt für das JOURNAL. Die Investition in den neuen Auftritt teilen sich Landesverband und Verlag. Konzeption, Grafik und Programmierung hat die Kommunikationsagentur Klinkebiel übernommen, die die optische Handschrift des JOURNALs geprägt hat und die alle zwei Monate unsere Titelbilder gestaltet.

Webseite des Journals auf dem Tablet.
Das Menü erlaubt das Springen auf wichtige Rubriken. Außerdem gibt es eine Volltextsuche.

Der Beschluss dazu fiel im vergangenen Jahr, an der Konzeption war die damalige Pressereferentin Silke Bender beteiligt. Der Anstoß kam von Stefan Prott, dem Inhaber des RDN Verlags. Er weiß: Potenzielle Anzeigenkunden schauen genau auf den Gesamtauftritt – Print und Online. Umso wichtiger eine der Besonderheiten der maßgeschneiderten JOURNAL-Seite: Die Pressestellenanzeigen, die zu einem guten Teil zur Finanzierung des Hefts beitragen, gibt es künftig auch im Netz.

Landesverband und Verlag investieren mit dem Ziel, das JOURNAL zukunftsfest zu machen. Als zweite Maßnahme wird die anzeigenschwache Sommerausgabe im August künftig ausschließlich im Netz erscheinen. Erstmals gilt das für die kommende Ausgabe, das JOURNAL 4/17. Was wir damit einsparen, können wir übers Jahr an anderer Stelle einsetzen, um das Gesamtprojekt – also Print- und Onlineausgabe des JOURNALs – bei begrenzten Mitteln stabil zu halten.

Die anderen fünf Ausgaben (Februar, April, Juni, Oktober und Dezember) erscheinen weiterhin als gedrucktes Magazin. Wichtige Texte wandern weiterhin ins Netz, sind aber für die „mobilen“ Leserinnen und Leser künftig besser zu finden und zu lesen.

Mehr Menschen erreichen

Die Redaktion wird die JOURNAL-Seite auch zwischen den Erscheinungsterminen des Hefts mit frischen Inhalten aktuell halten, etwa mit Meldungen aus der Medienszene und ähnlichen Inhalten. Zudem wird die Seite enger in die Social-Media-Aktivitäten des DJV-NRW eingebunden. Diese prominentere Platzierung von Inhalten hilft, mehr Menschen auf die guten Angebote des DJV-NRW hinzuweisen und weitere Kolleginnen und Kollegen von den Vorteilen einer Mitgliedschaft zu überzeugen.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Krankenkassen- und Krankenversicherungen

Die Branche der Krankenkassen und -versicherungen ist durch eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen gekennzeichnet. Allein in Nordrhein-Westfalen sind rund 60 gesetzliche Krankenkassen tätig.

Wichtigste Unterscheidung in der Branche ist die nach gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen. Die meisten Menschen, nämlich rund 75 Millionen bundesweit, sind über die
gesetzlichen Kassen versichert. Diese wiederum haben sich zum Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzen­verband) zusammengeschlossen (➝ www.gkv-spitzenverband.de). Unter ihnen lassen sich ferner Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK), Betriebskrankenkassen (BKK), Innungskrankenkassen (IKK), Ersatzkassen, Knappschaft und die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) unterscheiden. Die Wahl der Krankenkasse ist heute nach § 175 SGB V grundsätzlich frei – berufs- und betriebsunabhängig.
Größte gesetzliche Krankenkasse in Nordrhein-Westfalen ist die AOK Rheinland/Hamburg mit Sitz in Düsseldorf mit aktuell 2,9 Mio.
Versicherten und mehr als 100 Geschäftsstellen. (➝ www.aok.de/rheinland-hamburg). Die ebenfalls in NRW (und Schleswig-Holstein) tätige AOK NORDWEST betreut rund 2,8 Mio. Versicherte in über
180 Geschäftsstellen (➝ www.aok.de/nordwest).
Fast ein Drittel der Bevölkerung ist bei den in NRW tätigen Ersatzkassen versichert (TK, BARMER GEK, DAK Gesundheit, hkk, KKH Allianz, HEK), die allein in NRW rund 6,2 Mio. Versicherte betreuen. Dach­verband ist der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) (➝ www.dvek.de/ Bereich „Landesvertretungen“). Eine weitere große Gruppe sind die rund 25 Betriebskrankenkassen, die im Lande tätig sind – mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern. Der BKK-Landesverband NORDWEST mit einer Hauptverwaltung in Essen ist die Dachorganisation für die Betriebskrankenkassen in NRW, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Er steht für insgesamt 2,5 Mio. Versicherte. (➝ www.bkk-nordwest.de).
Vornehmlich im Bereich des Handwerks sind die Innungskrankenkassen tätig. Größte ist mit bundesweit 3,5 Millionen Versicherten die IKK classic (➝ www.ikk-classic.de). Als eigenständige Kassenart versichert auch die Knappschaft Bahn-See mit Sitz in Bochum rund 800 000 Menschen in NRW; bundesweit sind es 1,6 Mio. (➝ www.kbs.de).
Landwirte und ihre Angehörigen sind über die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) versichert. Bundesweit handelt es sich um rund 650 000 Versicherte (➝ www.svlfg.de).
Den gesetzlichen Kassen stehen die privaten Krankenversicherungen gegenüber – mit rund 50 Gesellschaften, die allesamt bundesweit tätig sind. Ein gutes Dutzend der Privaten hat seinen Stammsitz in NRW. Vertreten werden sie vom Verband PKV (➝ www.pkv.de).

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