MEDIENSZENE |

Fokussierung auf Regionalmedien in Köln

DuMont kündigt Investitionen an
5. Juni 2020, red.

Die Mediengruppe DuMont will im Geschäftsfeld Regionalmedien in den kommenden Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in die redaktionelle Weiterentwicklung, die Digitalisierung und die Vermarktung investieren. Nach dem Verkauf der Regionalzeitungen in Berlin, Halle und Hamburg (siehe zuletzt JOURNAL 2/20 und , JOURNAL 5/19) sollen Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) und Express digital weiterentwickelt und gestärkt werden, aber auch als Printausgaben erhalten bleiben. Darüber hinaus will DuMont die Beteiligungen in den Bereichen Anzeigenblätter, Hörfunk und Veranstaltungen weiterentwickeln.

Beim KStA soll vor allem das kostenpflichtige Onlineangebot KStA Plus ausgebaut werden. Der Boulevardtitel Express, der im Kiosk-Verkauf schon länger schwächelt, setzt auf seine Stärke im Digitalen: Express.de, schon heute „eines der reichweitenstärksten regionalen Newsportale Deutschlands“, soll künftig auch überregional informieren.

Verbunden sind die Pläne mit personellen Veränderungen: Der bisherige Geschäftsführer Philipp Froben schied Ende April aus dem Unternehmen aus. Übergangsweise führt DuMont-Chef Christoph Bauer die DuMont-Geschäftsleitung. Thomas Kemmerer, zuletzt als Chefredakteur Digital für die Digital-Redaktionen der DuMont Mediengruppe in Köln, Berlin und Halle zuständig, wechselt zu Ippen.

Zudem hat Express-Chefredakteur Constantin Blaß das Haus verlassen. Die Position werde es künftig nicht mehr geben, teilte DuMont mit. KStA-Chefredakteur Carsten Fiedler hat zum 1. Mai zusätzlich die Funktion des Geschäftsführenden Chefredakteurs Newsroom übernommen und leitet nun beide Zeitungstitel. Die Redaktionen von KStA und Express arbeiteten schon länger im gemeinsamen Newsroom.||

 

Eine Meldung aus JOURNAL 3/20, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im Juni 2020.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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