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Globale Initiative für Medienfreiheit

18. Juni 2021, red.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die DW Akademie haben die Initiative „Transparenz und Medienfreiheit – Krisenresilienz in der globalen Pandemie“ gestartet, um weltweit unabhängige Medien und Medienorganisationen zu unterstützen, vor allem im Lokalen. Das Ziel ist, dass Menschen sich gerade in Krisenzeiten gut und sicher informieren können – sei es in der Pandemie, aber auch angesichts von Klimawandel, Flucht und gewaltsamen Konflikten. Dabei spielen auch gut ausgebildete Medienschaffende eine wesentliche Rolle.

„In fast drei Viertel aller Länder wird unabhängiger Journalismus ernsthaft behindert oder sogar vollständig blockiert – und die Coronapandemie verstärkt diese repressiven Tendenzen in der Welt“, erklärte Staatssekretär Norbert Barthle zum Start der Initiative und betonte: Ohne freie Medien seien Krisen nicht zu bewältigen. Die Pandemie sei nicht nur eine Gesundheits- und Wirtschaftskrise, sondern auch eine Medienkrise, ergänzte Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle (DW): „Selten waren vertrauenswürdige Informationen so wichtig. Wir sehen, dass weltweit Desinformation und Zensur zunehmen und so gefährlich sind wie das Virus selbst.“

Das BMZ fördert Maßnahmen zur Stärkung von Medienfreiheit in mehr als 30 Ländern weltweit. 30 Millionen Euro stehen dafür jährlich zur Verfügung. Die Maßnahmen werden von der DW Akademie und Medien sowie Nichtregierungsorganisationen wie Reporter ohne Grenzen umgesetzt. Für die neue Resilienz-Initiative „Transparenz und Medienfreiheit“ stellt das Entwicklungsministerium im laufenden Jahr weitere zehn Millionen Euro bereit./

 

Eine Meldung aus JOURNAL 3/21, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im Juni 2021.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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