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Initiative „Made in NRW“ – auch für Dokus

26. April 2026, cbl

Dokumentarfilm-Projekte können von der neuen Development-Initiative „Made in NRW“ profitieren, die der WDR gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW gestartet hat. Das Förderprogramm soll – unabhängig vom Genre – gezielt die frühe Entwicklungsphase von Projekten stärken. Neben Filmen und Serien können auch Dokumentarfilme und andere Angebote für die digitalen Ausspielwege der ARD gefördert werden. Ein Fokus liegt dabei auf Projekten mit Streaming-Perspektive – insbesondere für die ARD-Mediathek.

Mit einem jährlichen Budget von 300 000 Euro wird die Film- und Medienstiftung bis zu sechs fiktionale oder non-fiktionale Vorhaben fördern. Pro Projekt ist ein Zuschuss von bis zu 50 000 Euro möglich. Antragsberechtigt sind Produzentinnen und Produzenten, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in NRW haben und die gemeinsam mit NRW-Talenten (Buch und/oder Regie) Projekte mit der erwähnten Streaming-Perspektive entwickeln.

Kreative können ihre Stoffideen bis zum 20. Mai 2026 bei der Film- und Medienstiftung einreichen. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des WDR, der Film- und Medienstiftung NRW sowie einem jährlich wechselnden unabhängigen Jurymitglied trifft im Juni die Auswahl der zu fördernden Projekte.

Die Initiative reagiert auf den strukturellen Wandel in der Branche: Projekte stehen bereits in der Entwicklungsphase im Wettbewerb um Finanzierung und Sichtbarkeit. „Made in NRW“ setzt deshalb früh an und verbindet finanzielle Unterstützung mit professioneller Begleitung und einer frühzeitigen Auswertungsperspektive.

Eine Meldung aus JOURNAL 1/26, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im April 2026.