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Anzeigenblätter fordern Unterstützung

16. April 2021, red.

Die Coronapandemie hat auch die ausschließlich werbefinanzierten Wochenzeitungen stark getroffen. Die Auflage von kostenlosen Anzeigenblättern in Deutschland ist nach Verbandsangaben stark rückläufig. Wie der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) Ende März mitteilte, sank die Gesamtauflage der kostenlosen Wochenzeitungen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent. Der Verband nennt den „dramatischen Umsatzrückgang“ infolge der Coronakrise als Grund. Viele Anzeigen seien storniert beziehungsweise gar nicht erst gebucht worden. 20 Prozent der Einstellungen seien dauerhaft. Das entspreche einem Minus von etwa 14 Millionen Exemplaren pro Woche.

Der BVDA fordert deswegen dringend wirksame staatliche Unterstützung. Die den Verlagen in Aussicht gestellte Digitalförderung werde das Sterben der kostenlosen Wochenzeitungen nicht verhindern, weil sie für deren Geschäftsmodell nicht passe./

Eine Meldung aus JOURNAL 2/21, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im April 2021.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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