LOKALFUNK |

Enorme Einsatzbereitschaft muss honoriert werden

Kommentar
23. August 2021, Volkmar Kah
Volkmar Kah. | Foto: Andreas Wegelin FotoArt
Volkmar Kah. | Foto: Andreas Wegelin FotoArt

Die Beschäftigten der NRW-Lokalradios haben wieder einmal gezeigt, wie ernst sie ihre Aufgabe sehen, die Menschen vor Ort zu informieren und über ihre Probleme, Nöte und Sorgen zu berichten (siehe „Senden, bis der Notstrom ausfällt„. Und auch, wie sehr sie für „ihre“ Sender brennen. Wie schon während der Corona-Lockdowns haben die Lokalfunkerinnen und Lokalfunker sowohl in der Flutnacht, aber auch in den Tagen danach enorme Einsatzbereitschaft bewiesen – nicht nur in Wuppertal. Dieser Einsatz sollte von den Arbeitgebern deutlich honoriert werden.

Stattdessen warten die Redakteurinnen und Redakteure seit Juni 2019 auf eine Gehaltserhöhung. Wegen der Coronapandemie wurden die Verhandlungen im Frühling 2020 unterbrochen und sind es immer noch, obwohl der DJV-NRW die Arbeitgeber mehrfach dazu aufgerufen hat, die Gespräche über eine angemessene Gehaltserhöhung wieder aufzunehmen.

Die Arbeitgeber müssen sich endlich wieder mit den Gewerkschaften an einen Tisch setzen und ein adäquates Gehaltsangebot auf den Tisch legen, das die Leistungen der Journalistinnen und Journalisten würdigt. Das haben die Beschäftigten im Lokalfunk verdient!||

Ein Beitrag aus JOURNAL 4/21, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im August 2021.