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Ein Zeichen am Tag der Pressefreiheit

16. April 2021, red.

Mit dem Thema Pressefreiheit muss sich der DJV in jüngerer Zeit deutlich häufiger befassen als noch vor einigen Jahren: Die Zahl der Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten wächst auch hier in Deutschland. Der DJV mahnt bei Politik und Behörden besseren Schutz an und hat sich auch im Februar bei seinem Thementag Medienpolitik mit Gewalt gegen Medienschaffende befasst. Der DJV-NRW hat eine Seite mit Tipps und Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.

Aber der DJV schaut immer auch in andere Länder mit eingeschränkter Medienfreiheit, etwa die Türkei oder aktuell Belarus. Hier und anderswo ist die Situation für Journalistinnen und Journalisten weitaus gefährlicher: Mitunter reicht es, sich in einem Beitrag mit der Regierung oder einzelnen Privilegierten anzulegen, um zu Haft verurteilt oder auch ermordet zu werden.

Veranstaltung zum 3. Mai

Der DJV-NRW macht anlässlich des Tages der Pressefreiheit (Montag, 3. Mai) auf die Bedrohung der journalistischen Kolleginnen und Kollegen in Belarus, hier in NRW und in jedem anderen Land aufmerksam, in dem die freie Presse unter Druck steht.Dazu wird eine Online-Diskussion aufgezeichnet, die am Aktionstag veröffentlich wird. Wo und wann wird noch zeitnah bekanntgegeben.

Dr. Katja Artsiomenka, Benjamin Piel und Prof. Dr. Frank Überall. | Fotos: Fahri Sarimese, privat, Arne Pöhnert
Dr. Katja Artsiomenka, Benjamin Piel und Prof. Dr. Frank Überall. | Fotos: Fahri Sarimese, privat, Arne Pöhnert

Moderiert wird die Runde unter dem Titel „Alles andere als selbstverständlich – Pressefreiheit hier und anderswo“ von Andrea Hansen, der stellvertretenden Landesvorsitzenden des DJV-NRW. Eingeladen sind drei Podiumsgäste, die ihre Erfahrungen, Wünsche und Forderungen zum Tag der Pressefreiheit mit uns teilen wollen. Mit dabei sind: Benjamin Piel, Chefredakteur des Mindener Tageblatts, die deutsch-belarussische Journalistin Dr. Katja Artsiomenka und der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall.

Mit der Diskussion verbindet der DJV-NRW den Aufruf: „Wegducken hilft nicht. Lasst uns zusammenstehen.“ Denn: Als Ansprechpartner für alle kämpft der DJV-NRW für die Unabhängigkeit des Journalismus und hilft damit, die Pressefreiheit hier und überall in der Welt stärken./

Eine Meldung aus JOURNAL 2/21, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im April 2021.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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