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Deutsche Welle: Neue Angebote für Junge und für Belarus

16. April 2021, red.

Die Deutsche Welle (DW) baut ihre Nachrichten- und Informationsangebote für das Zielpublikum in Belarus aus – sowohl auf Russisch als auch auf Weißrussisch. Auf einer Unterseite von DW Russisch – dw.com/by – finden Interessierte nun gebündelte Informationen aus und über Belarus. Dafür wird das Bonner Redaktionsteam von Christian Trippe, DW Director of Programs for Russia, Ukraine and Eastern Europe, ab April um zwei Journalistinnen aus Minsk verstärkt.

Im März startete der Auslandssender zudem in Kooperation mit anderen Anstalten ENTR, ein mehrsprachiges Videoangebot für 18- bis 34-jährige Europäerinnen und Europäer im Internet. ENTR (entr.net) ist eine Initiative der DW und France Médias Monde in Zusammenarbeit mit Medienunternehmen in sechs europäischen Ländern und bietet Content in sechs Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch, Polnisch und Portugiesisch). Bis zum Sommer soll das Angebot auf Youtube, Instagram und Facebook ausgeweitet werden. Das paneuropäische Projekt wird von der Europäischen Union und dem Auswärtigen Amt gefördert. Mittelfristiges Ziel ist eine Ausweitung auf weitere Sprachen und Partner.

Die DW selbst erhält im laufenden Jahr höhere Mittel aus dem Etat von Kultur- und Medienstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Zur Grundfinanzierung von 380,5 Millionen Euro kommen noch einmalige Projektgelder hinzu: 3 Millionen Euro für den Ausbau der 5G-Übertragungstechnologie und weitere 7,5 Millionen Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket. Die Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket sind dafür bestimmt, die Digitalisierung in den Redaktionen und im Technikbereich auszubauen.

Eine Meldung aus JOURNAL 2/21, dem Medien- und Mitgliedermagazin des DJV-NRW, erschienen im April 2021.

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Verlagsveröffentlichung - Branchenspecial

Aus- und Weiterbildung für Journalisten

Lebenslanges Lernen ist für Journalisten notwendiger denn je – denn kaum eine andere Branche ist derzeit so im Wandel wie der Journalismus. Der DJV-NRW hat aus diesem Grund bereits 2009 ein Bildungsreferat eingerichtet. Damit möchte der Landesverband den Markt der journalistischen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen transparenter machen: zum einen durch einen Überblick über aktuelle Angebote in NRW und zum anderen durch Impulse für neue Seminarthemen.

Die Arbeit des Referates gliedert sich in zwei Schwerpunkte: An erster Stelle steht die Kooperation des DJV-NRW mit Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen. Diese bieten DJV-Mitgliedern Seminare und Workshops zu vergünstigten Konditionen an (ein Überblick findet sich auf der folgenden Seite). Zweitens konzipiert das Bildungs-­referat auch eigene Seminare zu gewerkschaftlichen und berufsspezifischen Themen. „Der DJV-NRW versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu den Bildungsträgern in Nordrhein-Westfalen“, sagt Bettina Blaß, Bildungsbeauftragte beim DJV-NRW. „Wir beobachten die Veränderungen und Tendenzen im Journalismus und bieten darauf zugeschnittene Seminare an, um unsere Mitglieder fit für die Zukunft zu machen“, erklärt sie.

Weitere Informationen:
Bildungsbeauftragte Bettina Blaß freut sich über Fragen und Anmerkungen zum Thema Weiterbildung.
Tel.: 0221 48535326
E-Mail: bettina.blass@djv-nrw.de

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